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Heizung entlüften: So geht's

Ihr Heizkörper gluckert und wird nicht mehr richtig warm, obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist? Entlüften hilft, denn jede Luftblase bedeutet unnötige Verschwendung. Etwa 75 Euro Heizkosten können Sie durchs Entlüften in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus jedes Jahr sparen. In einer Mietwohnung sind es rund 35 Euro.

Vorbereitung

Pro Heizung benötigen Sie etwa zehn Minuten Zeitaufwand. Das brauchen Sie für die Entlüftung: einen Eimer, Entlüftungsschlüssel und eventuell ein Geschirrtuch.

Schritt 1: Thermostat aufdrehen

Drehen Sie das Thermostat auf die höchste Stufe, damit die Heizung vollkommen mit Wasser befüllt wird.

Schritt 2: Entlüftungsventil öffnen

Halten Sie ein Gefäß unter das Entlüftungsventil am Heizkörper und öffnen Sie es mit dem Entlüftungsschlüssel. Diesen Schlüssel gibt es bereits ab zwei Euro im Baumarkt – oder beim Hausmeister oder Nachbarn. Beim Öffnen des Ventils kann es durchaus passieren, dass Wasser herausspritzt. Mit einem passenden Auffanggefäß beugen Sie einer Beschmutzung der Wände durch austretendes Wasser vor.

Keinen Entlüftungsschlüssel zur Hand?

Als Ersatz eignen sich ein Schraubenzieher oder eine Kombi- oder Maulzange. Einige Heizungen verfügen nicht über ein eigenes Ventil für die Lüftung. In diesem Fall entlüften Sie den Heizkörper über das Thermostatventil. Drehen Sie hierzu den Thermostatkopf komplett zu. Danach lösen Sie mit einer Rohrzange die Verschraubung des Thermostatkopfs. Aber achten Sie darauf, den Thermostatkopf nicht vollständig abzudrehen. Die Luft entweicht schon vorher über das Thermostatventil.

Schritt 3: Luft komplett entweichen lassen

Lassen Sie das Entlüftungsventil solange geöffnet, bis nur noch Heizwasser in das Gefäß läuft und keine Luft mehr entweicht.

Schritt 4: Entlüftungsventil schließen

Nun können Sie das Ventil wieder schließen, effizient heizen und dadurch Heizkosten sparen.

Hinweis: Wenn sehr viel Luft abgelassen wurde, kann es unter Umständen nötig sein, in der Heizanlage Wasser  nachzufüllen. Bei einer eigenen Heizanlage kann das selbst erledigt werden. In einem Mehrfamilienhaus, in dem mehrere Teilnehmer an einer größeren Heizanlage hängen, sollte vorsichtshalber der Hausmeister oder die Hausverwaltung informiert werden. Sie können den Druck in der Anlage kontrollieren.

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