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Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Heiznebenkosten im Schnitt bei 112 Euro pro Jahr
  • Untersuchung zeigt: Mieter zahlen oft zu hohe Heiznebenkosten
  • Heiznebenkosten mit Heizkostenrechner prüfen

Was sind Heiznebenkosten?

Jede Heizkostenabrechnung enthält neben den Brennstoffkosten (Energieverbrauch) im zweiten Teil auch die so genannten Heiznebenkosten. Zu den Heiznebenkosten gehören:

Heiznebenkosten oft zu hoch

Für die Heiznebenkosten gibt jeder deutsche Haushalt im Schnitt 112 Euro pro Jahr aus. Etwa 25 Euro davon könnten sich Mieter leicht sparen. Das zeigt eine Auswertung von co2online aus dem Jahr 2014. Neuere Daten sind nicht verfügbar.

Damit Mieter dieses Sparpotenzial im Bereich der Heiznebenkosten nutzen können, müssten Vermieter stets im Interesse ihrer Mieter wirtschaften. Doch das passiert nicht immer. So beauftragen Vermieter und Hausverwaltungen zwar den Messdienstleister oder sie entscheiden, wann die Heizungspumpe getauscht wird. Auf den Kosten dieser Entscheidungen bleiben allerdings allein die Mieter sitzen, weil die anfallenden Gebühren mit der Heizkostenabrechnung an sie weitergereicht werden.

Heiznebenkosten: Vermieter beauftragen, Mieter zahlen

Das bringt ein bisher wenig beachtetes Problem mit sich: Die Motivation, günstig zu wirtschaften, also den günstigsten Anbieter zu wählen oder den günstigsten Preis zu bekommen, ist für die Hausverwaltung oder den Vermieter relativ gering. Die Folge: Deutsche Mieter zahlen jedes Jahr insgesamt 600 Millionen Euro unnötig zu viel an Heiznebenkosten.

Doch Mieter können sich wehren: Das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch untersagt es Vermietern und Hausverwaltungen, unnötig hohe Kosten an Mieter weiterzugeben.

Zahlen Sie zu hohe Heiznebenkosten?

Als Mieter müssen Sie selbst herausfinden, ob Ihre Heiznebenkosten zu hoch sind. Dabei hilft Ihnen unser interaktiver Heizkostenrechner – mit ihm können Sie Ihre Heiznebenkosten genau bewerten.

  • Im ersten Schritt prüfen Sie mit dem Heizkostenrechner Ihre Heizkosten.
  • Im zweiten Schritt können Sie die Heiznebenkosten analysieren. Klicken Sie dazu auf der Ergebnisseite auf den Kostentest.

Grundsätzlich gilt: Die Heiznebenkosten sollten nicht mehr als 20 Prozent der gesamten Heizkosten betragen. Das können Sie leicht anhand Ihrer Heizkostenabrechnung prüfen.

Wie eine Heizkostenabrechnung aussieht und wo Sie die wichtigen Posten zum Senken der Heiznebenkosten finden, sehen Sie auf dem interaktiven Muster einer Heizkostenabrechnung.

Sie haben festgestellt, dass Ihre Heiznebenkosten zu hoch sind? Machen Sie Ihren Vermieter auf das Sparpotenzial aufmerksam. Oft ist es auch sinnvoll, sich mit anderen Mietern zusammenzuschließen oder sich Hilfe bei einem Mieterverein wie dem Deutschen Mieterbund zu holen.

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Die Heiznebenkosten

Nicht nur beim Brennstoff, sondern auch bei den Heiznebenkosten können Verbraucher sparen. Denn auch sie sind oft überhöht oder nicht gerechtfertigt. So zahlen Mieter in Deutschland pro Jahr 600 Millionen Euro zu viel dafür. Heizspiegel.de sagt Ihnen, wie Sie die Heiznebenkosten senken können.