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Heizkosten pro Quadratmeter im Vergleich

Hohe Heizkosten können auf ineffizientes Heizen oder viel verschenkte Wärme im Heizungskeller hinweisen. Doch ab wann sind Heizkosten hoch oder niedrig? Erfahren Sie hier, wo Sie im deutschlandweiten Vergleich stehen und was Heizkosten pro Quadratmeter eigentlich aussagen. Mit unserem Heizkostenrechner können Sie zudem in wenigen Schritten prüfen, wie viel Heizenergie Sie im Vergleich zu ähnlichen Haushalten verbrauchen.

Berechnen Sie jetzt Ihre Heizkosten und Ihren Energieverbrauch

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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Heizkostenvergleich hilft dabei, individuelles Sparpotenzial zu erkennen
  • durchschnittliche Heizkosten: bei Fernwärme am höchsten, bei Holzschnitzel-Heizungen am niedrigsten
  • Heizen mit Heizöl 2018 erneut teurer
  • energetischer Sanierungsstand des Gebäudes ist wichtiger Faktor beim Heizenergieverbrauch

Heizkostenvergleich leicht gemacht – mit dem Heizspiegel für Deutschland

102.610...

...die Heizkostenabrechnungen von so vielen Haushalten sind die Basis des Heizspiegels für Deutschland 2019.

102610

Zahlen andere Leute eigentlich genauso viel fürs Heizen? Ein Vergleich der eigenen Heizkosten mit ähnlichen Haushalten kann helfen, den eigenen Verbrauch einzuordnen. Liegen die Kosten überdurchschnittlich hoch, könnte beispielsweise eine Optimierung der Heizanlage notwendig sein. Oder Ihr Heizverhalten ist noch nicht optimal. Um Ihnen den Heizkostenvergleich zu erleichtern, haben wir die Abrechnungen für Heizkosten von 102.610 Haushalten in ganz Deutschland aus der Heizperiode 2018 analysiert und daraus den Durchschnitt ermittelt. Diese Vergleichswerte werden im „Heizspiegel für Deutschland“ präsentiert und ermöglichen das Bewerten der Heizkosten.

Der Vergleich basiert auf den durchschnittlichen Heizkosten pro Quadratmeter und Jahr in verschiedenen Häusergrößen – jeweils mit den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Hierbei handelt es sich um die drei gängigsten Heizenergieträger. Für einen noch umfassenderen Vergleich haben wir unten auch Modellrechnungen für Wohnhäuser ergänzt, die mit Pellets oder Holzschnitzeln beheizt werden. Wir erklären Ihnen außerdem, welche Faktoren sich außer dem eigenen Verbrauch auf die Höhe der Heizkostenabrechnung auswirken.

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Wie hoch sind die Heizkosten im Durchschnitt?

Heizkosten für verschiedene Energieträger und Heizsysteme in Deutschland pro Quadratmeter: Erdgas 10 Euro; Heizöl 12,10 Euro; Fernwärme 12,30 Euro; Wärmepumpe 9,80 Euro; Holzpellets 9,50 Euro; Holzschnitzel 6,70 Euro.

Die Heizkosten setzen sich aus dem Heizenergieverbrauch, dem Energiepreis (je nach Energieträger) und den Heiznebenkosten zusammen. Für den Heizspiegel für Deutschland 2019 wurden die Daten von rund 102.610 Wohngebäuden ausgewertet, die zentral mit Heizöl, Fernwärme oder Erdgas beheizt werden. Die Ergebnisse für Heizsysteme auf Basis von Holzpellets und Holzschnitzeln sind als Modellrechnung unter gleichen Bedingungen zu verstehen. Alle Werte beziehen sich auf das Abrechnungsjahr 2018 und ein durchschnittliches Mehrfamilienhaus mit einer Gesamtwohnfläche von 501 bis 1.000 m2.

Durchschnittliche Heizkosten 2018

EnergieträgerKosten pro Quadratmeter Wohnfläche
Erdgas10,00 Euro
Heizöl12,10 Euro
Fernwärme12,30 Euro
Wärmepumpe9,80 Euro
Holzpellets9,50 Euro
Holzschnitzel6,80 Euro

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Heizkostenvergleich: Was sind die durchschnittlichen Heizkosten und der Verbrauch eines Einfamilienhauses?

Durchschnittlicher Verbrauch und durchschnittliche Heizkosten inklusive Heiznebenkosten pro Jahr in einem 110 Quadratmeter großen Einfamilienhaus.

Energieträger∅ Preis pro Kilowattstunde∅ Verbrauch pro Jahr∅ Heizkosten pro Jahr inklusive Heiznebenkosten
Erdgas5,9 Cent16.940 kWh1.245 Euro
Heizöl6,8 Cent17.600 kWh1.450 Euro
Fernwärme8,9 Cent14.630 kWh1.495 Euro
Wärmepumpe21,3 Cent4.620 kWh1.200 Euro
Holzpellets5,3 Cent16.500 kWh

1.250 Euro

Holzschnitzel3,2 Cent16.500 kWh810 Euro

Vergleich: Verbrauch und Heizkosten mit Gas

Heizenergieträger und Heizsysteme der 40,4 Millionen Haushalte in Deutschland: Erdgas 48 Prozent; Heizöl 26 Prozent; Fernwärme 14 Prozent; Holzpellets 3 Prozent;  Nachtspeicheröfen 3 Prozent; Wärmepumpe 2 Prozent; Sonstiges 4 Prozent.

Fast 48 Prozent der Haushalte in Deutschland heizen mit Erdgas. Der Gasverbrauch eines Mehrfamilienhauses lag 2018 im Schnitt bei rund 143 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Zuzüglich der Heiznebenkosten ergibt das in einer 70 m2 großen Wohnung Heizkosten in Höhe von rund 700 Euro.

Der Gasverbrauch eines 110 m2 großen Einfamlienhauses lag 2018 bei durchschnittlich 16.940 Kilowattstunden im Jahr. Das ergibt Heizkosten in Höhe von etwa 1.245 Euro inklusive der Heiznebenkosten.

Im Vergleich zum vorherigen Jahr ist Heizen mit Gas um 1 Prozent günstiger geworden. Der Heizspiegel rechnet für 2018 mit einem durchschnittlichen Erdgaspreis von 5,9 Cent pro Kilowattstunde.

In der folgenden Tabelle können Sie nachlesen, welcher Heizenergieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für unsere Beispiel-Wohnung sowie das Beispiel-Einfamilienhaus beim Heizen mit Gas zu hoch, durchschnittlich oder sparsam sind. Für den Wechsel der Ansicht vom Mehr- zum Einfamilienhaus klicken Sie bitte auf den entsprechenden Titel über der Tabelle.

Gasheizung: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich

Erdgasniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro470700980
Verbrauch in Kilowattstunden5.81010.01015.260
CO2-Emissionen in Kilogramm1.4552.5053.815
Erdgasniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro8151.2451.805
Verbrauch in Kilowattstunden9.57016.940 26.950
CO2-Emissionen in Kilogramm 2.3954.2356.740

Ihre Heizkosten liegen im Durchschnitt oder sind erhöht? Dann können Sie sparen. Wir geben Ihnen 10 Tipps wie Sie Verbrauch und Kosten senken. Das kommt auch dem Klima zugute, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.

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Heizkosten im Durchschnitt mit Heizöl

Heizöl ist derzeit der zweithäufigst genutzte Heizenergieträger in Deutschland: Mehr als 26 Prozent aller Haushalte heizen mit Öl. Nachdem Heizen mit Öl seit dem Jahr 2012 einen Preissturz verzeichnete, kündigt sich nun eine Trendwende an: 2017 zahlten Verbraucher im Jahresmittel 5,5 Cent pro Kilowattstunde. Im Abrechungsjahr 2018 waren es schon 6,8 Cent pro Kilowattstunde – eine Preissteigerung von rund 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2019 blieb der Preis für Heizöl stabil.

Die durchschnittlichen Heizkosten eines Haushalts in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im ölbeheizten Mehrfamilienhaus lagen 2018 bei 845 Euro. Ein Haushalt in einem 110 Quadratmeter großen Einfamilienhaus mit Ölheizung musste 2018 durchschnittlich 1.450 Euro Heizkosten zahlen.

In der folgenden Tabelle können Sie nachlesen, welcher Heizenergieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für unsere Beispiel-Wohnung sowie das Beispiel-Einfamilienhaus beim Heizen mit Heizöl zu hoch, durchschnittlich oder sparsam sind. Für den Wechsel der Ansicht vom Mehr- zum Einfamilienhaus klicken Sie bitte auf den entsprechenden Titel über der Tabelle.

Ölheizung: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich

Heizölniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro5908451.175
Verbrauch in Kilowattstunden6.58010.570 15.890
CO2-Emissionen in Kilogramm2.1003.370 5.070
Heizöl niedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro1.0251.4502.000
Verbrauch in Kilowattstunden11.00017.600 26.290
CO2-Emissionen in Kilogramm 3.510 5.6158.385
Heizen mit Heizöl ist vergleichsweise günstig - geht jedoch auf Kosten des Klimas.(c) Unsplash

Heizöl-Nutzer sollten die Klimabilanz des Energieträgers nicht außer Acht lassen. Der Heizbetrieb mit Öl verursacht in unserem Vergleichshaushalt in der 70-Quadratmeter-Wohnung durchschnittlich 3,4 Tonnen CO2 im Jahr. Zum Vergleich: Heizen mit Erdgas erzeugt unter gleichen Bedingungen etwa 2,5 Tonnen CO2 jährlich, Fernwärme 1,7 Tonnen. Wer dennoch mit Öl heizt, sollte zumindest den Umbau einer alten Ölheizung auf Brennwerttechnik in Betracht ziehen.

Ihre Heizkosten liegen im Durchschnitt oder sind erhöht? Dann können Sie sparen. Wir geben Ihnen 10 Tipps wie Sie Verbrauch und Kosten senken. Das kommt auch dem Klima zugute, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.

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Durchschnittliche Heizkosten bei Fernwärme

Entwicklung der Heizsysteme bei neuen Wohngebäuden (Anteil): Gasheizung von 58 Prozent in 2008 zu 39 Prozent in 2018; Wärmepumpe von 20 Prozent in 2008 zu 29 Prozent in 2018; Fernwärme von 12 Prozent in 2008 zu 25 Prozent in 2018; Holz bei 4 Prozent; Heizöl von 2 Prozent in 2008 zu 0,5 Prozent in 2018.

Den dritten Platz bei den meistgenutzten Heizenergieträgern belegt Fernwärme. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nutzen 5,6 Millionen Haushalte diese Art der Beheizung – das entspricht gut 14 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Im Jahr 2018 war Fernwärme von allen Energieträgern die teuerste Variante: Eine Kilowattstunde Energie kostete durchschnittlich 8,9 Cent. Damit ist der Preis im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesunken.

Im mittelgroßen Mehrfamilienhaus mit maximal 1.000 Quadratmetern Wohnfläche und Fernwärme-Heizung wurden in der vergangenen Heizperiode pro Quadratmeter durchschnittlich 122 Kilowattstunden verbraucht. Inklusive Heizbetriebskosten ergibt dies Heizkosten von etwa 860 Euro für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit der Größe von 110 Quadratmetern verbrauchte 2018 im Mittel 14.630 Kilowattstunden für Heizenergie. Das ergibt Heizkosten in Höhe von 1.495 Euro inklusive der Heiznebenkosten.

In der folgenden Tabelle können Sie nachlesen, welcher Heizenergieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für unsere Beispiel-Wohnung sowie das Beispiel-Einfamilienhaus beim Heizen mit Fernwärme zu hoch, durchschnittlich oder sparsam sind. Für den Wechsel der Ansicht vom Mehr- zum Einfamilienhaus klicken Sie bitte auf den entsprechenden Titel über der Tabelle.

Fernwärme: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich

Fernwärmeniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro5808601.335
Verbrauch in Kilowattstunden5.1108.54014.630
CO2-Emissionen in Kilogramm 1.0101.6902.895
Fernwärmeniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro1.0001.495 2.345
Verbrauch in Kilowattstunden8.69014.630 25.190
CO2-Emissionen in Kilogramm1.7202.8954.990

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Durchschnittliche Heizkosten mit Wärmepumpen

Die Zahl der Häuser mit Wärmepumpenheizung ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2018 kamen Wärmepumpen sogar in mehr als jedem vierten Wohnungsneubau zum Einsatz. Deshalb wurden Wärmepumpen jetzt auch in den Heizspiegel aufgenommen. Dabei wird für alle Vergleichswerte ein gemeinsamer Durchschnitt für Luft-, Wasser- und Erdwärmepumpen gebildet.

Wärmepumpen arbeiten mit Strom. Der Verbrauch in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus lag 2018 im Schnitt bei 2.800 Kilowattstunden. Das sind 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die durchschnittlichen Kosten für die 70-Quadratmeter-Wohnung betrugen 685 Euro inklusive Heiznebenkosten.

In einem 110 Quadratmeter großen Einfamilienhaus mit Wärmepumpenheizung zahlten Bewohner 2018 im Schnitt 1.200 Euro Heizkosten.

Der durchschnittliche Wärmepumpentarif lag 2018 bei 21,3 Cent pro Kilowattstunde.

Die folgende Tabelle zeigt, welcher Energieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für unsere Beispiel-Wohnung sowie das Beispiel-Einfamilienhaus beim Heizen mit Wärmepumpen zu hoch, durchschnittlich oder sparsam sind. Für den Wechsel der Ansicht vom Mehr- zum Einfamilienhaus klicken Sie bitte auf den entsprechenden Titel über der Tabelle.

Wärmepumpeniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro4856851.360
Verbrauch in Kilowattstunden1.7502.8006.300
CO2-Emissionen in Kilogramm*3004751.070

* Die Angabe der CO2-Emissionen bezieht sich auf die erzeugte Heizwärme und nicht auf den verbrauchten Strom.

Wärmepumpeniedrigmittelerhöht
Heizkosten in Euro8601.200 2.320
Verbrauch in Kilowattstunden2.9704.62010.230
CO2-Emissionen in Kilogramm*5057851.740

* Die Angabe der CO2-Emissionen bezieht sich auf die erzeugte Heizwärme und nicht auf den verbrauchten Strom.

Die Tabelle zeigt, dass es bei Wärmepumpen eine besonders große Kostenspanne gibt. Dies liegt vermutlich daran, dass viele Wärmepumpen sehr gut arbeiten – und viele optimiert werden müssten. Hausbesitzer mit hohen Wärmepumpen-Kosten können zunächst die Jahresarbeitszahl ermitteln. Wird aus dem eingesetzten Strom nicht mindestens 2,5 Mal so viel Heizwärme gewonnen, sollte ein Energieberater die Anlage prüfen.

Ihre Heizkosten liegen im Durchschnitt oder sind erhöht? Dann können Sie sparen. Wir geben Ihnen 10 Tipps wie Sie Verbrauch und Kosten senken. Das kommt auch dem Klima zugute, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.

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Heizkostenvergleich für Pellet- und Holzschnitzel-Heizung

(c) tchara / Fotolia.com

Laut dem BDEW heizen bis dato nur rund drei Prozent der Haushalte in Deutschland mit Holzpellets oder Holzschnitzel. Die Preise für Pellets und Holzschnitzel sind vergleichsweise stabil. Pellets zählten 2018 zu den günstigsten Heizenergieträgern. Für unsere 70-Quadratmeter-Vergleichswohnung ergaben sich bei einem Pelletpreis von 4,8 Cent je Kilowattstunde durchschnittliche Heizkosten von 670 Euro. Einfamilienhausbesitzer zahlten 2018 aufgrund der geringeren Abnahmemengen einen Pelletpreis von durchschnittlich 5,8 Cent pro Kilowattstunde.

Noch günstiger als das Heizen mit Pellets ist das Heizen mit Holzschnitzel: Bei einem umgerechneten Energiepreis von 3,2 Cent pro Kilowattstunde belaufen sich die durchschnittliche Heizkosten eines 70 Quadratmeter großen Haushalts in einem mittelgroßen Mehrfamilienhaushalts auf 480 Euro.

Im Vergleich zu Heizöl und Erdgas entsteht beim Heizen mit Pellets oder Holzschnitzeln sehr viel weniger CO2. Holz gilt als CO2-neutraler Brennstoff, der bei der Verbrennung nur die Menge an CO2 freisetzt, die der Baum im Laufe seines Lebens gebunden hat. Wird das Holz eines Baumes zum Heizen genutzt, entsteht also die gleiche Menge des Treibhausgases wie bei der natürlichen Verrottung des Baumes.

In der folgenden Tabelle können Sie nachlesen, welcher Heizenergieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für unsere Beispiel-Wohnung sowie das Beispiel-Einfamilienhaus beim Heizen mit Pellets und Holz durchschnittlich sind. Um zwischen der Ansicht für Pellets und Holzschnitzel zu wechseln, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Titel über der Tabelle.

Mehrfamilienhaus, 70 m2Einfamilienhaus, 110 m2
Heizkosten in Euro6701.250
Verbrauch in Kilowattstunden11.20016.500
CO2-Emissionen in Kilogramm 300450
Mehrfamilienhaus, 70 m2Einfamilienhaus, 110 m2
Heizkosten in Euro480810
Verbrauch in Kilowattstunden11.20016.500
CO2-Emissionen in Kilogramm300450

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Weitere Einflüsse auf Heizkosten: Gebäudetyp und Wohnungslage entscheidend

(c) www.co2online.de | Phil Dera

Die Heizkosten eines Gebäudes können sich je nach Standort, Art, Baujahr und Sanierungsstand stark unterscheiden. Die für den Heizspiegel für Deutschland ermittelten Daten stellen einen bundesweiten Durchschnitt dar. Dieser Wert weicht mitunter vom regionalen Durchschnitt ab, zum Beispiel wegen unterschiedlicher Außentemperaturen. Eine genauere Bewertung ermöglichen kommunale Heizspiegel. Die Erstellung können regionale Akteure wie Städte, Gemeinden oder Landkreise bei bei co2online beauftragen.

Generell gilt, dass neue Gebäude oder energetisch sanierte Gebäude weniger Energie verbrauchen als alte, unsanierte Häuser. Im Mehrfamilienhaus hat zudem die Lage der Wohnung einen großen Einfluss auf den Heizenergieverbrauch. Eine Wohnung in Innenlage verliert weniger Wärme an Außenwände und profitiert von der Abwärme angrenzender Wohnungen. Eine Lage im Dachgeschoss oder Erdgeschoss kann bei gleichem Heizverhalten mitunter 50 Prozent mehr Heizenergieverbrauch bedeuten. Aus ähnlichen Gründen verbrauchen kleine Häuser im Schnitt mehr Heizenergie als größere: Da es hier im Verhältnis zum Volumen mehr Außenflächen gibt, ist der Wärmeverlust meist größer.

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Wie können Eigentümer den Energieträger wechseln?

Wie Sie als Eigentümer auf eine umweltfreundliche Heizanlage mit regenerativen Energieträgern umsteigen können, erfahren Sie in der co2online-Themenwelt Modernisieren und Bauen. Mit dem ModernisierungsCheck können Sie prüfen, ob sich der Austausch der Heizanlage lohnt – zum Beispiel durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Außerdem ist es sinnvoll zu prüfen, wie viel Energie sich durch eine Dämmung des Hauses sparen lässt.

Empfehlenswert ist zudem, auf regenerative Energieträger (Biomasse, Solar- und Geothermie) umzustellen. Der Wechsel auf alternative Energieträger mindert CO2-Emissionen und wird häufig staatlich gefördert. Das richtige Förderprogramm finden Sie mit dem FördermittelCheck.

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