Heizspiegelkampagne: Heizkosten senken und Klima schützen

Mieter und Hauseigentümer wollen Heizkosten sparen und ärgerliche Nachzahlungen vermeiden. Die Bundesregierung will die deutschen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent mindern. Die Heizspiegelkampagne unterstützt beides: Sie hilft dabei, Heizkosten zu sparen und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.

Die Kampagne wird von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH umgesetzt. Sie informiert Verbraucher seit 2004 über Einsparpotenziale rund ums Heizen.

Von September 2008 bis Dezember 2010 wurde die Kampagne vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. Seit 2011 sind Heizspiegel und Heizgutachten wieder, wie auch in den Jahren zuvor,  Projekte der Kampagne "Klima sucht Schutz".

Mit dem Heizgutachten sowie Kommunalen und Bundesweiten Heizspiegeln erhalten Mieter und Eigentümer Beratungen zu Themen wie Heizenergieverbrauch, Heizkosten und umweltverträgliche Energieträger.

Ziele von heizspiegel.de

  • Vermeidung von 160.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht einer CO2-Minderung von vier Tonnen pro Heizgutachten und Jahr.
  • Erstellung von 40.000 Heizgutachten, 2.000 davon in türkischer Sprache.
  • Auslösen wärmetechnischer Modernisierungen durch die Heizgutachten. Die Maßnahmen bringen dem Handwerk im Kampagnenzeitraum einen zusätzlichen Umsatz von 860 Millionen Euro und 12.000 Personenjahre Beschäftigungspotenzial.

Heizspiegel und Heizgutachten: Fakten auf einen Blick

Im Rahmen der Heizspiegelkampagne (2008 - 2010; gefördert durch das BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative) wurden erstellt:


Detaillierte Informationen liefert die Evaluation der Heizgutachten (PDF, 589 kB).

Heizgutachten werden für Privathaushalte erstellt. Kommunale Heizspiegel können von Kommunen, Landkreisen, Mietervereinen o. ä. beauftragt werden.