10 einfache Tipps zum Heizkosten senken

Heizkosten sind der höchste Energieposten im Haushalt. Sie machen etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs aus. Mit diesen zehn Tipps können Sie Ihre Heizkosten senken.

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    Sind Ihre Heizkosten zu hoch? Prüfen Sie in nur 5 Minuten den Heizenergie- verbrauch und die Heizkosten Ihres Gebäudes. Mit Vergleichswerten & Handlungsempfehlungen zur Kosteneinsparung.

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1. Wählen Sie die richtige Raumtemperatur!

Weniger Heizen spart Energie. Faustregel: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie.

In Wohnräumen reichen 20 bis 22 Grad aus, in der Küche 18 bis 20 Grad, im Bad 23 Grad und im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad. Mit programmierbaren Thermostaten können Sie sogar genau eintakten, wann welcher Heizkörper hoch- oder runterregelt – und so etwa zehn Prozent Heizenergie sparen.

2. Halten Sie Fenster und Türen dicht!

Kunststoffdichtungen in Fenstern und Türen werden im Laufe der Zeit porös und damit undicht. Füllen Sie Spalten einfach mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Beides gibt es im Online-Shop unseres Partners Grünspar. Zusätzlich ist es sinnvoll, Rollläden nach Einbruch der Dunkelheit herunterzulassen. So lassen sich Wärmeverluste weiter reduzieren und Heizkosten senken.

3. Vermeiden Sie Wärmestau an Heizkörpern!

Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern verhindern, dass die Wärme ungehindert in den Raum geht. Die Heizung muss dann mehr arbeiten als eigentlich nötig.

4. Lassen Sie die Heizung regelmäßig prüfen!

Schon eine geringe Ablagerung von Ruß und ein nicht optimal eingestellter Brenner verursachen unnötige Kosten. Auch ein sogenannter hydraulischer Abgleich der Heizanlage spart Energie und Geld. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Installateur nach dieser Optimierungsmaßnahme. Einen geeigneten Experten In Ihrer Umgebung finden Sie mit den Online-Branchenbuch Rat und Tat.

6. Entlüften Sie die Heizung, damit Sie Ihre Heizkosten senken!

Gluckst es in Ihrem Heizkörper? Dann enthält er Luft, die die Wärmeleistung einschränkt. Mit einem Entlüfterschlüssel aus dem Baummarkt können sie das Ventil öffnen, sodass die Luft entweichen kann, bis das Ventil zu tropfen beginnt.

7. Heizen Sie nicht die Wände!

Eine Isolationsschicht hinter dem Heizkörper senkt den Wärmeverlust über die Außenwand. So können Sie Wärmeverluste reduzieren. Entsprechende Dämmfolie gibt es im Baumarkt.

8. Vermeiden Sie permanentes Rauf- und Runterdrehen!

Die „Stop and Go"-Nutzung der Heizung – also das Hoch- und Runterregeln bei Abwesenheiten tagsüber – ist nicht sinnvoll. Vor allem in unsanierten Häusern kühlt es die Räume aus. Besser: Lassen Sie die Heizung konstant auf niedrigem Niveau (Einstellung 1) durchheizen, um dann bei Anwesenheit auf Stufe 2 oder 3 zu drehen.

9. Schalten Sie regelmäßig auf Durchzug!

Gekippte Fenster sorgen kaum für frische Luft, kühlen aber die Wände aus. Richtiges Stoßlüften sorgt für Luftaustausch. Der ist wichtig, um Feuchtigkeit aus den Räumen zu vertreiben und Schimmel zu verhindern. Je wärmer es draußen ist, desto länger muss gelüftet werden. Faustregel: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügen drei bis fünf Minuten, bei wärmerem Wetter zehn bis 15 Minuten. Vor und während des Lüftens sollten Sie die Heizkörper herunter drehen.

10. Denken Sie an die Kosten für Warmwasser!

Zwölf Prozent des Energieverbrauchs werden allein für das Erwärmen von Wasser benutzt. Das macht sich bei zentraler Warmwasserbereitung deutlich auf Ihrer Heizkostenabrechnung bemerkbar. Ein Sparduschkopf verbraucht etwa die Hälfte weniger warmes Duschwasser als herkömmliche Duschköpfe. Er kostet zirka 20 Euro. Allein beim Erwärmen des Wassers spart ein durchschnittlicher 2-Personenhaushalt so leicht um die 40 Euro. Dazu kommen noch weniger Kosten für Wasser und Abwasser.

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