Heizspiegel München
Foto: Constanze Groebmair

Heizkosten senken in München: Heizspiegel veröffentlicht

Die Landeshauptstadt München veröffentlichte am 25. März 2010 die dritte Auflage des Heizspiegels München und bietet etwa 1,3 Millionen Einwohnern eine Möglichkeit zur Bewertung des Energieverbrauchs beim Heizen, der Heizkosten und der CO2-Emissionen.

 

Mit Hilfe des Münchener Heizspiegels 2010 können Mieter, Vermieter und Eigentümer den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten ihres Gebäudes unter die Lupe nehmen und bewerten. Der Heizspiegel, der getrennt nach den Energiearten Heizöl, Erdgas und Fernwärme erstellt wurde, ordnet den Verbrauch des jeweiligen Gebäudes in vier Kategorien ein: „günstig“, „mittel, „erhöht“ und „zu hoch“. Weiterhin liefert der Heizspiegel kommunale Ansprechpartner, die den Bürger und die Privathaushalte bei Fragen um die Themen Modernisierung, Energiesparen oder Nachzahlungen unterstützen.

Sie wollen Ihre Heizkosten genauer unter die Lupe nehmen? Dann hilft das kostenlose Heizgutachten weiter. Es informiert detailliert über die eigenen Heizkosten und zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht.

Zuvor hatte die Landeshauptstadt im Jahr 2006 einen Kommunalen Heizspiegel veröffentlicht. Der aktuelle Heizspiegel München 2010 zeigt beispielsweise auf, dass trotz des rückläufigen Verbrauchs die Heizkosten bei Erdgas und Fernwärme im Vergleich zu 2006 gestiegen sind – 13 Prozent bei Erdgas und 25 Prozent bei Fernwärme. Die Preise für Heizöl sind dagegen um 10 Prozent gesunken.

Der Heizspiegel München 2010 liegt im Rathaus, im Bauzentrum und bei den Partnern aus. 

  • Herausgeber: co2online gemeinnützige GmbH im Rahmen der Heizspiegelkampagne
  • Kommunaler Partner: Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt; Umweltschutz / Umweltvorsorge / Energie und Klimaschutz
  • Förderung: Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums