Heizkosten senken in München: Heizspiegel veröffentlicht

Die Landeshauptstadt München veröffentlichte im Dezember 2015 die fünfte Auflage des Heizspiegels München. Die gut 1,4 Millionen Einwohner können damit den Heizenergieverbrauch ihrer Wohngebäude sowie die Heizkosten und CO2-Emissionen einstufen.

Foto: Constanze Groebmair

Mit Hilfe des Münchener Heizspiegels 2015 können Mieter, Vermieter und Eigentümer den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten ihrer Gebäude einordnen. Der Heizspiegel, der Vergleichswerte für die Energiearten Heizöl, Erdgas und Fernwärme bietet, ermöglicht eine Einstufung des Verbrauchs des jeweiligen zentral beheizten Gebäudes in fünf Kategorien: „günstig“, „mittel, "Durchschnitt", „erhöht“ und „zu hoch“. Weiterhin informiert der Heizspiegel über Ansprechpartner vor Ort, an die sich Verbraucher z. B. bei Fragen rund um die Themen Modernisierung und, Energiesparen wenden können.

Zuvor hatte die Landeshauptstadt im Jahr 2013 einen eigenen Heizspiegel veröffentlicht. Der aktuelle Heizspiegel München 2015 zeigt, dass die Heizkosten im Abrechnungsjahr 2014 gegenüber dem Abrechnungsjahr 2012 bei Heizöl um durchschnittlich 19,5 Prozent gesunken sind. Ein Grund hierfür waren die gesunkenen Heizölpreise. Bei Erdgas und Fernwärme sanken die Heizkosten im gleichen Zeitraum durchschnittlich um 4,4 bzw. 8,4 Prozent. Die Veränderungen lassen sich, neben den Veränderungen bei den Energiepreisen, auf ein wärmeres Klima im Jahr 2014 (gegenüber 2012) und dadurch gesunkene Verbräuche zurückführen. 

Die Heizspiegel-Broschüren liegen unter anderem im Rathaus und im Bauzentrum aus. 

  • Herausgeber: co2online gemeinnützige GmbH
  • Auftraggeber: Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt