Heizspiegel für Deutschland 2016: So können Sie Ihre Heizkosten vergleichen

Heizkosten vergleichen leicht gemacht: Mit dem Heizspiegel für Deutschland finden Sie schnell heraus, ob in Ihrem Haus mehr oder weniger Heizenergie verbraucht wird als in ähnlich großen Gebäuden. Wer sein Sparpotenzial kennt, kann seine Heizkosten senken und verursacht weniger klimaschädliche CO2-Emissionen, die durch das Heizen entstehen.

Ob Mieter oder Eigentümer – mit dem Heizspiegel für Deutschland können Sie ganz leicht einschätzen, ob die Heizkosten und der Heizenergieverbrauch Ihres Hauses „niedrig”, „mittel”, „erhöht” oder „ zu hoch” sind. Dafür benötigen Sie nur Ihre Heizkostenabrechnung.

Individuelle Faktoren wie die Gebäudegröße und der Heizenergieträger fließen in das Ergebnis ein und ermöglichen eine aussagekräftige Bewertung. Wenn Sie das Baujahr Ihres Hauses kennen, erhalten Sie sogar ein noch genaueres Ergebnis. Der Heizspiegel gilt für Wohngebäude mit Zentralheizung.

Für die Vergleichswerte des Heizspiegels wurden die Daten von 40.400 Wohngebäuden aus dem Bundesgebiet ausgewertet. Den vollständigen Heizspiegel-Flyer finden Sie hier als PDF-Download.

Heizspiegel-Flyer herunterladen (PDF, 147 kB)

 

 

In drei Schritten zum Ergebnis: Heizenergieverbrauch und Heizkosten einordnen


1. Schritt: Nehmen Sie Ihre Heizkostenabrechnung für 2015 zur Hand. Dort finden Sie alle Informationen für den Vergleich: den Energieträger, den Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die beheizte Fläche des Gebäudes.

2. Schritt: Berechnen Sie Ihre Vergleichswerte: Teilen Sie die Heizkosten oder den Heizenergieverbrauch des gesamten Gebäudes durch die Gebäudefläche.

Gibt es bei Ihnen eine dezentrale Warmwasserbereitung, zum Beispiel mit Durchlauferhitzer oder Boiler? Dann schlagen Sie auf den errechneten Wert 1,75 Euro beziehungsweise 24 kWh auf.

3. Schritt: Suchen Sie in den Heizspiegel-Tabellen die für Sie passende Zeile – abhängig von Energieträger und Wohnfläche des Gebäudes. Vergleichen Sie Ihren errechneten Wert!

 

 

Sie kennen das Baujahr Ihres Hauses?

Erstmals berücksichtigt der neue Heizspiegel auch das Gebäude-Baujahr. So können Sie den energetischen Zustand Ihres Hauses noch genauer einstufen. Der Hintergrund: Seit 1977 hat der Gesetzgeber mehrere Verordnungen zum energiesparenden Wärmeschutz von Gebäuden erlassen. Damit wurden die Anforderungen an den Wärmeschutz über die Jahre verschärft. Deshalb verbrauchen ältere Gebäude heute im Schnitt mehr Heizenergie als neuere Gebäude. Laden Sie sich jetzt die Heizspiegel-Version für Ihr Gebäude herunter.

Ihre Heizkosten liegen über dem Durchschnitt?

Im Vergleich zu anderen Gebäuden sind die Heizkosten bei Ihnen erhöht? Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel könnte der Heizkessel Ihres Gebäudes ineffizient arbeiten. Oder auf dem Weg von der Heizung zu den Heizkörpern geht Wärme verloren, weil die Heizungsrohre nicht gedämmt sind. Vielleicht ist auch bei Ihrem Heizverhalten Luft nach oben. Nutzen Sie deshalb unseren Online-Ratgeber HeizCheck. Mit ihm erhalten Sie mehr Informationen über die Höhe Ihres Heizenergieverbrauchs und Ihrer Heizkosten sowie über Ihr mögliches Sparpotenzial. Außerdem finden Sie mit dem HeizCheck die Adressen Ihres Mietervereins, der örtlichen Verbraucherberatung oder von Handwerkern vor Ort. Denn eine persönliche Beratung durch Experten hilft Ihnen, Ihre Heizkosten zu senken. Auch unser Themendossier „Heizkosten sparen“ informiert Sie darüber, wie Sie in Ihren eigenen vier Wänden effizient heizen und so ebenfalls Kosten und CO2 sparen.

Prognose für das Abrechnungsjahr 2016: Wie hoch wird die nächste Heizkostenabrechnung?

Im Abrechnungsjahr 2016 werden die durchschnittlichen Heizkosten und der Heizenergieverbrauch in Deutschland voraussichtlich sinken. Die Gründe dafür: In den ersten neun Monaten 2016 war das Wetter etwas wärmer als im Vergleichszeitraum 2015. Auch die Energiepreise sind in diesem Zeitraum gesunken. Das spricht dafür, dass im Abrechnungsjahr 2016 die durchschnittlichen Heizkosten mit Erdgas und Fernwärme um etwa fünf Prozent sinken, bei Heizöl sogar um zehn Prozent.

Hintergrund zum Heizspiegel

Seit 2005 liefert der "Heizspiegel für Deutschland" jährlich aktualisierte Vergleichswerte zum Heizenergieverbrauch und den Heizkosten sowie CO2-Emissionen für zentral beheizte Wohngebäude. Bis zum Jahr 2015 erschien der Heizspiegel unter dem Titel „Bundesweiter Heizspiegel“; seit 2016 heißt er „Heizspiegel für Deutschland“. Er wird von der co2online gGmbH veröffentlicht. Projektpartner ist der Deutsche Mieterbund e. V. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt.

Alle bisherigen Heizspiegel können Sie in der rechten Spalte herunterladen.

Hinweis: In früheren Ausgaben des Heizspiegels enthaltene Gutscheine für Heizgutachten sind nicht mehr gültig.

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