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Energiespartipps für kleine Unternehmen

Jährlich können eine Milliarde Euro Energiekosten in kleinen Unternehmen vermieden werden. Das neue Energiesparkonto für Unternehmen hilft dabei. Und das erweiterte Beratungspaket von co2online informiert über alle relevanten Spar- und Fördermöglichkeiten. Außerdem gibt es eine neue Infografik mit Energiespartipps.

Viele berufstätige Personen(c) fotolia.de/Robert Kneschke

Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland verbraucht so viel Energie wie ganz Nordrhein-Westfalen. Und sie kann laut einer Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums Jahr für Jahr bis zu eine Milliarde Euro Energiekosten einsparen. Daher hat co2online sein Informationspaket erweitert. Im Unternehmen-Dossier findet sich ab sofort eine große Sammlung an Fachartikel – von Fördermöglichkeiten über die Besonderheiten der verschiedenen Branchen bis hin zu konkreten Beispielunternehmen. Zusätzlich hilft das neue Energiesparkonto allen Unternehmen, ihren Energieverbrauch genau nachzuvollziehen, Sparerfolge zu überprüfen und den Verbrauch dauerhaft zu senken. Die kostenlose Energiemanagement-Software erfasst von Strom und Heizenergie über Wasser bis hin zum Fuhrpark den gesamten Energieverbrauch eines Unternehmens.

Sechs Spartipps für kleine Unternehmen

Die Infografik Energiefresser in kleinen Unternehmen (PNG, 367 kB) zeigt sechs Möglichkeiten, wie branchenübergreifend viele Unternehmen Energie sparen können. Folgende sechs Tipps ergänzen die Infografik:

1. Klimatisierung
Die Sonne brennt? Jalousien, Rollläden und Vorhänge sorgen für Schatten. Markisen und Sonnenschirme erschließen zusätzlich den Außenbereich. Klimaanlagen? Verbrauchen viel Energie und sollten nur genutzt werden, wenn es nicht anders geht. Und meistens geht es anders.

2. Kühlung
Nicht zu kalt bitte: Es gibt eine Verordnung, die Temperaturen für die Kühlung der verschiedenen Lebensmittel vorgibt. Kälter ist nicht notwendig. Auch zu große Kühlgeräte verschwenden Energie. Und der Austausch alter Geräte kann sich schon lohnen, wenn diese noch funktionieren.

3. Belüftung
Regelmäßiges Stoßlüften ist besser als Dauerlüften mit gekippten Fenstern, denn dadurch kühlen die Wände aus und können nur mit viel Energie wieder erwärmt werden. In vielen neuen Büros gibt es bereits automatische Belüftungsanlagen. Zu empfehlen sind dabei Systeme mit Wärmerückgewinnung – sie sparen viel Heizenergie.

4. Beleuchtung
Lampen sollen leuchten, nicht heizen. Daher lohnt sich ein Umrüsten von herkömmlichen Leuchtmitteln auf sparsame LEDs so gut wie immer. Noch besser: Licht ganz abschalten. In Lagerräumen sorgen Bewegungsmelder für Durchblick. Für effiziente Lichttechnik gibt's Fördermittel vom Staat.

5. Heizen
Immer einen kühlen Kopf bewahren: 21 Grad sind in Büro- und Verkaufsräumen genug, in Werkstätten reicht auch weniger. Programmierbare Thermostate sorgen dafür, dass immer die richtigen Temperaturen herrschen. Und nach Feierabend wird die Heizung automatisch runtergeregelt.

6. Computer & Co
Feierabend? Sollten die Geräte im Büro auch haben, denn Standby-Betrieb verbraucht unnötig Strom. Und braucht wirklich jeder Arbeitsplatz einen eigenen Drucker? Alle Geräte sind immer auf den tatsächlichen Bedarf abzustimmen. Klein aber fein: Laptops verbrauchen weniger Energie als große Tower-PCs.