Unsere Heizspiegel-Botschafter stellen sich vor

Mieter, Vermieter, Hausbesitzer und Hausverwaltungen in ganz Deutschland nutzen den Heizspiegel, um ihre Heizkosten zu vergleichen. Unsere Botschafter verraten, warum sie vom Heizspiegel überzeugt sind, was sie damit herausgefunden haben und was sie anderen Nutzern empfehlen.

Unsere Heizspiegel-Botschafter

Asset Manager Till Eichmann aus Berlin ist Heizspiegel-Botschafter 2017.

Botschafter: Till Eichmann

Funktion: Asset Manager von Immobilien in Berlin, CEO GreenInvestBerlin GmbH

Welche Bedeutung hat der Heizspiegel für Sie?

Als Asset Manager von Immobilien beschäftige ich mich viel mit deren Wertsteigerung. Da spielt Energieeffizienz eine große Rolle, denn ob ein Gebäude effizient ist oder nicht beeinflusst auch seinen Marktwert. Der Heizspiegel hilft zwar in erster Linie Mietern dabei zu erkennen, ob ihre Heizkosten angemessen sind. Aber auch wir erfahren durch den Vergleich mit ähnlichen Gebäuden, wie der energetische Zustand eines Gebäudes im Vergleich ist. So erhalten wir eine gute Orientierung, wo die größten Einsparpotenziale liegen und auf welche Gebäude wir uns bei Sanierungen zuerst konzentrieren sollten.

Außerdem steigern energetische Modernisierungen nicht nur den Wert einer Immobilie – viele Maßnahmen werden auch öffentlich gefördert. So macht sich die Investition teilweise schon in wenigen Jahren bezahlt.

Neben der energetischen Einordnung einzelner Gebäude mit Hilfe des Heizspiegels, messen wir zudem laufend den Heizenergieverbrauch unserer Gebäude. Mit Tools wie dem Energiesparkonto können wir genau beobachten, welche Einsparungen wir mit einzelnen Maßnahmen erreichen. Dieses Wissen hilft uns zu entscheiden, welche Technologien wir in weiteren Gebäuden einsetzen, weil sie effektiv und wirtschaftlich sind.

Welche Einsparungen konnten Sie dank des Heizspiegels erzielen?

Dank des Heizspiegels werden die Immobilien mit Handlungsbedarf aufgelistet. Für die Gebäude mit dem höchsten Verbrauch haben wir daraufhin mit Hilfe von kostengünstigen aber hoch-effektiven Maßnahmen wie einem Pumpentausch, Umstellung auf LED-Beleuchtung, wettervorausschauender Heizungssteuerung oder einem hydraulischen Abgleich Einsparungen von 25 Prozent der Heiz- und Energiekosten erzielt. Die Modernisierungsumlage für die Mieter war dabei immer geringer als die Energieersparnis. Ein Gewinn also für Mieter und Eigentümer.

Was raten Sie anderen Mietern und Vermietern?

Als Mieter hilft der Heizspiegel dabei, den Heizenergieverbrauch ihres Gebäudes einzuordnen. Sehen die Mieter dabei, dass das Haus besonders „hungrig“ ist, empfehle ich, mit dem Vermieter über das Thema zu sprechen. Eigentümern, die ihre Gebäude energetisch sanieren möchten, empfehle ich, sich gut über verschiedene Optionen zu informieren. Neue Technologien für effiziente Heizenergiereduzierung gibt es viele, doch nicht alle bringen den versprochenen Effekt. Häufig aber können schon relativ einfache und kostengünstige Maßnahmen zu hohen Einsparungen führen.

Eine gute Hilfestellung bietet unsere Website  www.greenratings.de. Hier überprüfen wir, ob die Technologien verschiedener Anbieter wirklich so energiesparend sind, wie sie vorgeben und bewerten neben ihrer Ökobilanz auch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ganz wichtig ist meiner Ansicht nach außerdem ein genaues Energie-Monitoring. Es hilft dabei, Fehlfunktionen im Heizsystem schnell zu bemerken und zu beheben. Das trägt wiederum dazu bei, den Heizenergieverbrauch zu senken und den Wert der Immobilie zu erhalten. Eigentümer, die Fragen zu energetischen Sanierungen haben, können gerne auf mich zukommen oder sich auf unserer Webseite www.greeninvestberlin.de informieren. Ich freue mich auf Ihre Fragen!

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