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Jetzt Heizkosten prüfen und im Sommer für den nächsten Winter vorsorgen

300 Euro Ersparnis im Durchschnittshaushalt möglich / Heizgutachten bewertet Heizkosten und weist auf mögliche Ursachen unnötiger Kosten hin / Expertenrat für Mieter, Eigentümer und Verwalter

Berlin, 2. Juni 2015. Das Ende der Heizsaison ist der ideale Zeitpunkt, um die eigenen Heizkosten kritisch zu prüfen. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH hin. "Wer jetzt seine Heizkostenabrechnung von Experten unter die Lupe nehmen lässt, kann seine Heizkosten dauerhaft senken", sagt co2online-Projektleiterin Stefanie Jank. "Den Sommer über haben Mieter und Eigentümer dann genügend Zeit, um Tipps zum Heizverhalten zu sammeln und die Heizung fit für den nächsten Winter zu machen."

Durchschnittlicher Haushalt kann pro Jahr 300 Euro sparen

Das Prüfen der Heizkosten lohnt sich, wie Daten des co2online-Heizspiegels (https://www.heizspiegel.de) belegen. Rund 1.000 Euro zahlte ein durchschnittlicher 70-Quadratmeter-Haushalt in einem zentral beheizten Gebäude im Jahr 2013. Bewohner von Gebäuden in energetisch gutem Zustand zahlten im Schnitt nur 700 Euro fürs Heizen, in unsanierten Gebäuden 1.400 Euro. Wer sein Heizverhalten und ein Gebäude in durchschnittlichem Zustand energetisch optimiert, kann den Heizenergieverbrauch also um 30 Prozent senken.

Im Sommer lassen sich viele Arbeiten an der Heizung einfacher vornehmen, da kaum oder gar nicht mehr geheizt wird und das Abschalten der Heizanlage meist problemlos ist. Außerdem ist es in der warmen Jahreszeit oft leichter, einen Termin bei einem Handwerker oder Energieberater zu bekommen. Auch günstige Hilfsmittel wie neue Thermostate lassen sich rechtzeitig vor der nächsten Heizsaison besorgen.

Heizkosten prüfen – Heizgutachten jetzt online bestellbar

Mit einem Heizgutachten von co2online können Mieter, Eigentümer und Verwalter von Wohnungen oder Wohngebäuden herausfinden, ob Kosten und Verbrauch angemessen oder überhöht sind – und welche Ursachen es dafür geben kann. Mit dem von Fachleuten erstellten Heizgutachten werden bei Bedarf auch energiesparende Maßnahmen vorgeschlagen: vom Einbau programmierbarer Thermostate in der Wohnung (ca. 15 Prozent Ersparnis) bis hin zum Heizkesseltausch durch den Eigentümer (zum Beispiel Brennwertkessel und hydraulischer Abgleich, ca. 15 Prozent Ersparnis). Für Mieter enthält das Heizgutachten Hinweise zum optimalen Heizverhalten, zum Beispiel Tipps zum Lüften und zur richtigen Raumtemperatur.

Mehr als 75.000 Heizgutachten hat co2online bisher erstellt. Seit kurzem können alle dazu nötigen Daten auch online übermittelt werden, auf www.heizspiegel.de/heizgutachten. Dadurch sinken die Kosten auf 34,90 Euro pro Heizgutachten. Für den Postversand werden 39,90 Euro fällig. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal vier Wochen. Geeignete Energieträger sind Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Nahwärme, Nachtstrom und Flüssiggas. 

Analyse der Heizkosten: Vorteile für Mieter und Eigentümer

Das umfangreiche schriftliche Heizgutachten bewertet nicht nur den Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und gegebenenfalls die Heiznebenkosten. Mieter erhalten damit auch eine fachliche Stellungnahme mit Ergebnissen und Einsparpotenzialen für ihren Vermieter. Für Eigentümer gibt es Modernisierungsempfehlungen und Hinweise auf Fördermittel. Bei einer Zentralheizung enthält das Heizgutachten zudem einen Vergleich der Werte der Wohnung mit denen des Gebäudes. Wurde bereits früher ein Heizgutachten beauftragt, kann auch die Entwicklung von Verbrauch und Kosten bewertet werden. Weitere Hinweise, Ausnahmen und Beispiel-Gutachten gibt es auf https://www.heizspiegel.de/heizgutachten/.

Über co2online und den Bundesweiten Heizspiegel

Die gemeinnützige co2online GmbH (https://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, mit aktivem Klimaschutz Geld zu sparen. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Seit 2005 wird der Bundesweite Heizspiegel von co2online veröffentlicht und vom Deutschen Mieterbund e. V. unterstützt. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert.