Verbraucher

Die Heizkostenabrechnung ist für viele Mieter eine frustrierende Angelegenheit. Wer die Rechnung aus dem Briefkasten holt, muss sich meist warm anziehen. Auch 2009 wurden Mieter und Hauseigentümer wieder an die steigenden Energiepreise erinnert. Das Ergebnis: Heizkostennachzahlungen von bis zu 30 Prozent. Der häufigste Grund für saftige Nachzahlungen sind unsanierte Gebäude mit schlecht isolierten Fenstern, Fassaden, Dächern und veralteten Heizungsanlagen.

 

Bundesweiter Heizspiegel 2009 erschienen


co2online und der Deutsche Mieterbund e. V. (DMB) veröffentlichen die fünfte Auflage des Bundesweiten Heizspiegels. Der Bundesweite Heizspiegel 2009 ist seit am 1.Oktober 2009 verfügbar.

Endverbrauchern haben damit die Möglichkeit zur Bewertung des Energieverbrauchs beim Heizen, der Heizkosten und der CO2-Emissionen.

Kleinere Kommunen können den Heizspiegel kostenlos für Ihre Bürgerberatung nutzen.

 

Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2008, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Dafür wertete co2online bundesweit 52.000 Gebäudedaten aus.

Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 880 Euro kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr. Das sind 180 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro (+ 65 Euro), während die Heizkosten für Fernwärme 840 Euro betrugen (+ 130 Euro). Damit stiegen die Heizkosten im Schnitt gegenüber 2007 bei Heizöl um 26 Prozent, bei Erdgas um 8 Prozent und bei Fernwärme um 17 Prozent. Der Heizenergieverbrauch stieg im Durchschnitt um drei Prozent.

Einzelexemplare der 16-seitigen Broschüre „Bundesweiter Heizspiegel 2009“ gibt es ab sofort beim

Deutschen Mieterbund, Kennwort „Heizspiegel“, 10169 Berlin.

Bitte legen Sie Ihrer Bestellung einen mit 0,90 Euro frankierten DIN-lang-Rückumschlag bei.

 

Vergleichswerte für die Vorjahre

Der Bundesweite Heizspiegel 2008 (PDF), mit Vergleichswerten für das Abrechnungsjahr 2007

Der Bundesweite Heizspiegel 2007 (PDF), mit Vergleichswerten für das Abrechnungsjahr 2006


Den aktuellen Bundesweiten Heizspiegel können Sie mit diesem Bestellformular bei co2online kostenlos anfordern.


Hohe Nachzahlungen?

Wollen Sie sich den Nachzahlfrust künftig ersparen? Wollen Sie wissen, ob Ihre Heizkosten im grünen Bereich liegen oder woran es liegt, wenn Sie tiefer in die Tasche greifen müssen als andere? Die Heizspiegelkampagne informiert Mieter und Hauseigentümer, ob sie höhere Heizkosten zahlen als nötig, wie viele CO2-Emissionen sie verursachen und was sie dagegen tun können.

Bitte prüfen Sie im ersten Schritt, ob Ihre Kommune oder Ihr Landkreis einen Kommunalen Heizspiegel mit regionalen Heizdaten erstellt hat. Ist dies nicht der Fall, vergleichen Sie Ihre Daten bitte mit den Tabellen des Bundesweiten Heizspiegels.
Mit dem Heizspiegel-Faltblatt und der eigenen Heizkostenrechnung lässt sich schnell herausfinden, ob das eigene Haus oder die eigene Wohnung ein Hochverbraucher ist.

Dieser arbeitet mit bundesweiten Durchschnittswerten. Getrennt nach den einzelnen Heizarten erfahren Sie, in welche Kategorie Verbrauch und Heizkosten Ihres Gebäudes fallen: optimal, erhöht, durchschnittlich oder extrem hoch. Dafür brauchen Sie neben der Heizspiegel-Broschüre lediglich vier Informationen aus Ihrer Heizkostenabrechnung: den Energieträger, den Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die beheizte Fläche des Gebäudes.