Ein kühler Kopf im Sommer und warme Füße im Winter
2010 ist ein Jahr der gefühlten Extreme. Hitzetage mit Rekordtemperaturen von über 40°C im Juli und Schnee, Eis und Dauerfrost in den Wintermonaten: Da wird es bei vielen Menschen auch zuhause richtig ungemütlich. In einigen Wohnungen sinkt die Temperatur in Hitzephasen kaum noch unter die 30°C-Marke – was gefährliche Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Atemwege haben kann. Und im Winter verheizen viele Menschen unnötig viel Geld und bekommen ihre Wohnungen trotzdem kaum richtig warm. Sowohl gegen Kälte als auch gegen Hitze im eigenen Zuhause kann man aber etwas tun – man kann sie sogar mit einer Klappe schlagen, wenn man die richtigen Maßnahmen durchführt.
Warnung vor Energieverschwendung
Der falsche Weg zum wohltemperierten Zuhause ist jedoch, die gewünschte Temperatur durch Energieverschwendung zu erzwingen. Klar wird die Wohnung bei weit aufgedrehten Heizventilen irgendwann warm – auch wenn dabei die Hälfte der Energie aus dem Fenster geheizt wird. Und im Sommer erscheint der Griff zu einer billigen Klimaanlage der bequemste Weg zu einem kühlen Zuhause zu sein. Aber die meisten Geräte benötigen extrem viel Strom und bewirken nur wenig Abkühlung. Wie Sie auch ganz ohne die umweltschädlichen Klimaanlagen die Hitze in den Griff bekommen, erfahren Sie im neuen Hitzeschutzratgeber von co2online. Hier erhalten Sie eine umfassende und kostenlose Beratung darüber, mit welchen Maßnahmen Sie Ihr Zuhause effektiv, kostengünstig und klimafreundlich kühlen können. Außerdem stellte der Hitzeschutzratgeber Mietern ein freundliches Anschreiben an den Vermieter zur Verfügung, das auf mangelnden Hitzeschutz und mögliche Lösungen hinweist.
Weitere Ratschläge für Mieter gibt Herr Ropertz vom Heizspiegel-Partner Deutscher Mieterbund im Interview.
Modernisieren bewahrt vor schwitzen und frieren
Es gibt viele und vielfältige Möglichkeiten, sich mit Modernisierungsmaßnahmen sowohl Sommerhitze als auch Winterkälte wirkungsvoll und dauerhaft vom Leib zu halten:
- Die einfachste Möglichkeit, unerwünschte Temperaturen auszusperren, bieten Fenster- und Rollläden. Sie können auch nachgerüstet werden – aber in Mietwohnungen nur in Absprache mit dem Vermieter.
- Auch moderne Wärmeschutzverglasung bietet sommerlichen wie winterlichen Wärmeschutz. Insbesondere bei großen Fensterfronten und Südfenstern lohnt sich der Einbau entsprechender Fenster.
- Grundsätzlich schützen alle Dämmmaßnahmen gegen Hitze und Kälte. Besonders kostengünstig und ergiebig ist die Dämmung des Dachbodens bzw. der obersten Geschossdecke.
- Bei aufwendigen Dämmungen ist es sinnvoll, auch ein kontrolliertes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung einzubauen. Es verbessert die Luftqualität und verringert den Temperaturaustausch mit der Umgebung.
- Außerdem ist gegen Hitze wie Kälte ein Kraut gewachsen: Eine Fassaden- oder Dachbegrünung filtert die Sonnenstrahlung, hält Regen und Schnee vom Gebäude und sorgt insgesamt für besseres Raumklima.
Was Sie sonst noch für Modernisierungsmaßnahmen ergreifen können, um im Sommer einen kühlen Kopf und im Winter warme Füße zu behalten, erfahren Sie in unserem Modernisierungsratgeber.
Außerdem können Sie auch Hilfe vom Fachmann in Anspruch nehmen: Mit einem kostenlosen Heizgutachten erhalten Sie eine genaue Analyse Ihrer Heizkostenabrechnung und dazu gleich zugeschnittene Tipps darüber, wie Sie künftig Heizenergie und -kosten sparen können, ohne dabei frieren zu müssen. Bestellen Sie sich mit unserem Gutschein doch gleich ein Heizgutachten – die von unseren Experten vorgeschlagenen Maßnahmen helfen Ihnen auch gegen die Sommerhitze, außerdem kommt der nächste Winter bestimmt!
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