Das 1x1 der Betriebsstromkosten

Heizkosten senken und Betriebsstrom sparen durch moderne Pumpen

DIE LAGE

Die Betriebsstromkosten bezeichnen jene Stromkosten, die entstehen, um die Heizungsanlage zu betreiben. Das ist zum Großteil der Strom, der für den Betrieb der Heizungspumpe (Bild) anfällt.

 

DAS PROBLEM

Die Betriebsstromkosten sind für die Hausverwaltung reine Durchreichkosten. Ob diese gering oder hoch sind, ist für sie nicht wichtig – zahlen muss der Mieter. Ihr Interesse, die Betriebsstromkosten zu mindern, ist höchstens indirekt. Hier hilft Mietern das Wirtschaftlichkeitsgebot. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist es Vermietern nicht erlaubt, zu hohe Kosten an den Mieter weiterzugeben.

Wenn die Betriebsstromkosten hoch sind, hängt das oftmals vor allem damit zusammen, dass die Heizungspumpe veraltet oder überdimensioniert ist. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Weil die Heizanlage häufig nicht über einen eigenen Stromzähler verfügt, werden die Betriebsstromkosten in diesen Fällen geschätzt. Das heißt, aus den allgemeinen Stromkosten, die auch die Beleuchtung des Hauses oder den Strom für den Rasenmäher des Hausmeisters beinhalten, wird ein bestimmter Prozentsatz als Heiz-Betriebsstromkosten festgelegt. Dadurch entsteht eine erhebliche Intransparenz: Welche Kosten wo entstehen, ist so nicht nachvollziehbar.

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DIE LÖSUNG

Erkundigen Sie sich, ob die Betriebsstromkosten in ihrem Haus geschätzt werden. Das ist häufig der Fall, wenn die Betriebsstromkosten in der Heizkostenabrechnung mit einem glatten Betrag abgerechnet werden. Laut einem Gerichtsurteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts aus dem Jahr 1997 dürfen die Kosten für den Betriebsstrom nicht mehr als fünf Prozent der Kosten des Brennstoffeinkaufs betragen. Sollten ihre Kosten darüber liegen, greift gegebenenfalls das Wirtschaftlichkeitsgebot für Hausverwaltungen.

Der Austausch einer Heizungspumpe zählt zu den effektivsten Modernisierungsmaßnahmen: Mit modernen Geräten sind erhebliche Ersparnisse realisierbar, der Austausch amortisiert sich teilweise schon innerhalb von zwei Jahren. Zudem wird der Pumpenaustausch gefördert. Mit Hilfe des PumpenChecks kann Ihre Hausverwaltung problemlos prüfen, ob sich der Austausch der Heizpumpe lohnt.

Mit dem BetriebsstromCheck können Sie zudem kontrollieren, ob Ihre Betriebsstromkosten zu hoch sind. Am Ende der Beratung ist ein kostenloser Musterbrief hinterlegt, den Sie an Ihren Vermieter schicken können. Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, sollten Sie ein Heizgutachten bestellen. Dort erfahren Sie nicht nur, wie viel Sie genau für den Betriebsstrom zu viel bezahlen. Das Heizgutachten durchleuchtet Ihre Heizkosten und sagt Ihnen genau, wo weitere Überzahlungen lauern.

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«Richtig Heizen

Betriebsstrom

Der Strom, der für den Betrieb der Heizanlage benötigt wird, heißt Betriebsstrom. 32 Euro zahlt jeder Haushalt im Schnitt dafür. Häufig könnte es weniger sein.

Der BetriebsstromCheck hilft beim Heizkosten senken

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