Heizkosten sparen: 1x1 Heizen mit Öl
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In Deutschland wurden 2009 etwa 20,5 Millionen Tonnen Heizöl verkauft, 60 Prozent davon gingen an private Haushalte. 30 Prozent der deutschen Mehrfamilienhäuser werden mit Öl beheizt.
DAS PROBLEM
Ob ihr Vermieter richtig einkauft, lässt sich dabei relativ leicht überprüfen: In der Heizkostenabrechnung ist der Brennstoffeinkauf genau aufgeführt. Dort können Sie ablesen, welchen Preis Ihr Vermieter für das Heizöl bezahlt hat. Vermietern ist es laut dem im Bürgerlichen Gesetzbuch festgelegten Wirtschaftlichkeitsgebot untersagt, überhöhte Kosten an die Mieter weiterzugeben.
DIE LÖSUNG
Gleichen Sie den in der Heizkostenabrechnung ausgewiesenen Preis mit einer eigenen (Internet-)Recherche zu Heizölanbietern ab. Überhöhte Kosten entstehen häufig, wenn das Heizöl zum falschen Zeitpunkt gekauf wird – also dann, wenn das Öl gerade besonders teuer ist. Der richtige Zeitpunkt ist natürlich schwer genau zu treffen, ein Verfolgen der Ölpreise über die Zeit sollte der Vermieter aber leisten. Zudem muss er darauf achten, dass er möglichst große Mengen Öl kauft, denn „dann ist der Literpreis günstiger. Kauft er zu kleine Mengen ein, verstößt er gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot“, so Dietmar Wall, Rechtsexperte beim Deutschen Mieterbund (DMB). Ausnahme: Wenn Öl bei hoher Preislage gekauft werden muss, weil der Tank leer ist, lohnt es sich, weniger zu tanken.
Übrigens: Die Strategie, in den Frühjahrs- und Sommermonaten die Tanks aufzufüllen, ist mittlerweile überholt. Die günstigen Monate müssen nicht automatisch immer im Sommer liegen, sondern lagen in den vergangenen Jahren oft in der kälteren Jahreszeit. Die Preise schwanken unabhängig von den Jahreszeiten, weil sie durch Wechselkurse oder das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beeinflusst werden.
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Deutsche Mieter zahlen pro Jahr 120 Euro zu viel für den Einkauf von Fernwärme, Gas oder Heizöl. Der Grund: Vermieter wählen nicht den günstigsten Anbieter oder Tarif.
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