Zahlen Sie zu viel für das Ablesen der Heizung?
10.08.10Beim täglichen Einkauf oder der Wahl des Stromanbieters ist es selbstverständlich: Verbraucher vergleichen Preise und entscheiden sich für das lukrativste Angebot. Für den Service der Messdienstleister, die einmal im Jahr den Verbrauch der Heizung ablesen, zahlen deutsche Mieter hingegen pro Jahr im Schnitt 13 Euro zu viel. Schuld daran sind intransparente Marktverhältnisse und Versäumnisse der Hausverwaltungen. Bei 15 Millionen Mietwohnungen mit Zentralheizung wird die volkswirtschaftliche Dimension dieser vermeidbaren Kosten schnell deutlich: Für den Service der Messdienstleister zahlen deutsche Mieter ohne Not pro Jahr 195 Millionen Euro zu viel.
MessCheck express ermöglicht Preisvergleich
Heizspiegel.de bietet Mietern nun erstmals die Möglichkeit, die Messdienstleisterpreise zu vergleichen. Mit dem MessCheck express können Mieter in weniger als einer Minute herausfinden, um wie viel Prozent ihr Anbieter im jeweiligen Postleitzahlenbereich über dem günstigsten Messdienst liegt.
Nutzer von www.heizspiegel.de finden weitere Informationen im aktuellen Heizspiegel-Themenspezial Messdienstleister. Dort findet sich neben einem bundesweiten Anbietervergleich auch ein ausführliches Interview mit Dietmar Wall, Rechtsexperte beim Deutschen Mieterbund, der Tipps gibt, wie man Überzahlungen vermeiden kann.
Eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Überzahlungen und den Messdienstleistern spielt das kostenlose Heizgutachten. Es nimmt den energetischen Zustand der Wohnung oder des Gebäudes unter die Lupe und analysiert die Heizkostenabrechnung, inklusive der Kosten für das Ablesen der Heizung. Außerdem können Mieter gratis im Energiesparkonto einen Musterbrief herunterladen. Damit können sie den Vermieter auffordern, den Messdienstleister zu wechseln oder günstigere Konditionen auszuhandeln.
Süddeutsche Zeitung und WELT berichten
Das Thema haben mittlerweile auch die Tageszeitungen WELT und Süddeutsche Zeitung aufgegriffen. Beide berichten über die Überzahlungen bei den Messdienstleistern und berufen sich dabei auf Zahlen der Heizspiegelkampagne. Diese basieren auf einer Auswertung von 12.500 Heizkostenabrechnungen.








