Heizkosten senken in Frankfurt: Heizspiegel veröffentlicht

Die hessische Stadt Frankfurt am Main hat am 19. Februar 2010 den dritten Heizspiegel Frankfurt am Main veröffentlicht und bietet knapp 660.000 Einwohnern eine Möglichkeit zur Bewertung des Energieverbrauchs beim Heizen, der Heizkosten und der CO2-Emissionen.

© PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Bernd Wittelsbach /Kontrast Fotodesign Gbr.

Mit dem Heizspiegel Frankfurt am Main 2010 können Mieter und Eigentümer den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten ihres Gebäudes unter die Lupe nehmen und bewerten. Der Heizspiegel, der getrennt nach den Energiearten Heizöl, Erdgas und Fernwärme erstellt wurde, ordnet den Verbrauch des jeweiligen Gebäudes in vier Kategorien ein: „günstig“, „mittel, „erhöht“ und „zu hoch“. Weiterhin liefert der Heizspiegel kommunale Ansprechpartner, die den Bürger und die Privathaushalte bei Fragen um die Themen Modernisierung, Energiesparen oder Nachzahlungen unterstützen.

 

 

Bilanz Heizspiegel Frankfurt am Main 2007

Zuvor hatte die Frankfurt am Main im Jahr 2007 einen Kommunalen Heizspiegel veröffentlicht. Der aktuelle Heizspiegel Frankfurt am Main 2009 zeigt beispielsweise auf, dass trotz des rückläufigen Verbrauchs sind die Heizkosten im Vergleich zu 2007 gestiegen sind – um 24 Prozent bei Heizöl, 11 Prozent bei Erdgas und 29 Prozent bei Fernwärme.

  • Herausgeber: co2online gemeinnützige GmbH im Rahmen der Heizspiegelkampagne
  • Kommunaler Partner: Stadt Frankfurt am Main, Energiereferat
  • Förderung: Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums